Weidezaunpfähle

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In dieser EntscheidungshilfeWelche Weidezaunpfähle passen zu deinem Zaun?Wie hoch muss ein Weidezaunpfahl sein?Welche Ösen brauchst du für Draht, Seil oder Band?Wann wählst du einen Trittpfahl und wann einen festen Pfahl?Welche Weidezaunpfähle passen zu deinem Zaun?Vielleicht möchtest du einen Teil der Weide vorübergehend einzäunen. Vielleicht bleibt der Zaun stehen und du ersetzt einige abgenutzte Pfähle. In beiden Fällen hilft es, zuerst auf die Zaunlinien zu schauen, die von den Pfählen getragen werden sollen. Verwendest du Draht, Seil oder Weidezaunband? Und auf welcher Höhe möchtest du die Linien befestigen? Dann fällt dir die Auswahl der Weidezaunpfähle gleich viel leichter.
Bei den Trittpfählen in dieser Kategorie sind die Befestigungspunkte bereits am Pfahl angebracht. Dabei handelt es sich um Ösen, durch die du Draht, Seil oder Band führst. Nicht jede Öse ist für dasselbe Material geeignet: Besonders bei Band spielt die Breite eine Rolle. Außerdem gibt es einen Trittpfahl aus Federstahl mit Spiralisolator und einen Kunststoffpfahl für eine feste Aufstellung. Welche Art praktisch ist, hängt also nicht nur von der Länge ab.
Beginne mit drei Entscheidungen:

Zeichne ein, wo der Zaun verlaufen soll, und markiere die Abschnitte, die du später versetzen möchtest.
Notiere für jeden Abschnitt, wie viele Linien du möchtest und ob sie aus Draht, Seil oder Band bestehen.
Lege fest, auf welcher Höhe die Befestigungspunkte angebracht werden sollen und wo Ecken und Durchgänge liegen.

Mit dieser Skizze kannst du gezielter vergleichen. Für eine versetzbare, gerade Zaunreihe sind Trittpfähle mit passenden Ösen ein sinnvoller Ausgangspunkt. Suchst du einen Pfahl für einen festen Standort, kannst du die permanente Kunststoffausführung in Betracht ziehen. Ein Durchgang und eine Ecke sollten in deinem Plan jeweils einen eigenen Platz bekommen: Dort sind mehr Aspekte zu berücksichtigen als bei einem Zwischenpfahl entlang einer geraden Strecke.
Steckpfähle und Trittpfähle werden häufig gesucht, wenn sich die Einteilung einer Weide ändert. Wenn du Pfähle kaufst, um eine bestehende Reihe zu ergänzen, solltest du dich an dieser Reihe orientieren. Miss die Höhe der Zaunlinien und prüfe, welches Material bereits angebracht ist. So vergleichst du die neuen Pfähle mit dem, was du tatsächlich weiterverwenden möchtest.Wie hoch muss ein Weidezaunpfahl sein?Die in einem Produktnamen angegebene Länge bezeichnet den gesamten Pfahl. Bei einem Trittpfahl wird ein Teil in den Boden gesteckt. Vergleiche deshalb vor allem die angegebene Höhe über dem Boden: Das ist der Teil, der nach dem Aufstellen aus dem Boden herausragt. Die Tabelle zeigt, wie groß der Unterschied zwischen den kürzeren und längeren Ausführungen in dieser Kategorie ist.Gesamtlänge und angegebene Höhe über dem BodenTrittpfahlGesamtlängeÜber dem BodenWorauf du achten solltestNylon100 cm86 cmFür Bänder bis 12,5 mmKunststoff, weiß105 cm87 cmÖsen für Breitband bis 40 mmSteigbügelpfahl, grün115 cm95 cmHöher als die Pfähle mit 100 und 105 cmKunststoff, weiß150 cm133 cmDeutlich höher als der Pfahl mit 115 cmSteigbügelpfahl, weiß155 cm137 cmVier Zentimeter höher als der weiße Pfahl mit 150 cmWische horizontal oder verwende die Pfeiltasten, um alle Spalten anzusehen.Ein Pfahl mit einer Länge von etwa 100 oder 105 cm ragt je nach Ausführung 86 bis 88 cm aus dem Boden. Wenn du mehr Höhe benötigst, erreicht der grüne Steigbügelpfahl mit 115 cm eine Höhe von 95 cm über dem Boden. Der weiße Kunststoffpfahl mit 150 cm bietet 133 cm Höhe über dem Boden. Das ist ein deutlich größerer Unterschied als der zwischen einer Gesamtlänge von 150 und 155 cm.
Vergleiche zum Beispiel den ZoneGuard Steckpfahl 105 cm weiß mit dem ZoneGuard Kunststoff Einstiegspfahl 150 cm weiß wenn du dich noch zwischen einer niedrigeren und einer höheren Aufstellung entscheidest. Beide haben Ösen für Bänder bis 40 mm. Der höhere Pfahl ragt deutlich weiter aus dem Boden, ersetzt aber keinen Plan, bei dem du eine niedrige Linie an einer geeigneten Stelle benötigst. Orientiere dich zunächst an den gewünschten Linien und nicht an der größten Größe.
Wenn du noch mehr Höhe und zusätzliche Ösen für Draht oder Seil möchtest, stelle den ZoneGuard Steigbügelpfahl 155 cm weiß neben die Ausführung mit 150 cm. Die angegebenen Höhen über dem Boden betragen 137 und 133 cm. Der Unterschied bei den Befestigungspunkten kann für deine Anordnung wichtiger sein als diese vier Zentimeter. Die Anzahl der Ösen vergleichen wir im nächsten Abschnitt.
Die oberste Öse sitzt außerdem nicht unbedingt ganz oben am Pfahl. Achte daher nicht nur darauf, wie weit der Pfahl aus dem Boden ragt, sondern auch darauf, ob sich die Linien an den passenden Stellen befestigen lassen. Besonders beim Austausch eines einzelnen Pfahls zwischen bestehenden Linien vermeidest du so einen ungünstigen Knick im Draht oder Band.Welche Ösen brauchst du für Draht, Seil oder Band?Wenn du das Leitermaterial bereits ausgewählt hast, vergleiche die Ösen, bevor du Weidepfähle bestellst. Eine Öse für Draht oder Seil ist etwas anderes als eine Öse für ein breites Band. Bei den Kunststoff Einstiegspfählen sind außerdem unterschiedliche maximale Bandbreiten angegeben. Die Tabelle hilft dir vor allem dann, wenn du mehrere Linien in unterschiedlichen Höhen anbringen möchtest.Angegebene Anzahl der Ösen je Kunststoff EinstiegspfahlTrittpfahlDraht oder SeilBand bis 20 mmBand bis 40 mm105 cm grün3 Ösen5 Ösen2 Ösen115 cm grün4 Ösen4 Ösen2 Ösen105 cm weiß8 Ösen4 Ösen4 Ösen155 cm weiß8 Ösen4 Ösen4 ÖsenWische horizontal oder verwende die Pfeiltasten, um alle Spalten anzusehen.Verwendest du Bänder bis 20 mm und suchst einen niedrigeren Pfahl? Der ZoneGuard Kunststoff Einstiegspfahl 105 cm grün hat fünf Ösen für diese Breite und drei für Draht oder Seil. Der ZoneGuard Steigbügelpfahl 115 cm grün hat vier Ösen für Bänder bis 20 mm und vier für Draht oder Seil. Entscheide dich zwischen den beiden also nach der benötigten Höhe und der Art der Linien, die du verlegen möchtest. Beide haben außerdem zwei Ösen für Bänder bis 40 mm.
Für mehrere Reihen breiter Bänder kannst du den weißen Einstiegspfahl mit 105 cm mit dem weißen Steigbügelpfahl mit 155 cm vergleichen. Beide haben vier Ösen für Bänder bis 40 mm und acht für Draht oder Seil. Der ZoneGuard Steigbügelpfahl 155 cm weiß bietet dir vor allem mehr Höhe über dem Boden; im Vergleich zum weißen Pfahl mit 105 cm erhältst du keine zusätzlichen Ösen für breite Bänder. Eine andere Farbe bedeutet für sich genommen keine andere Befestigungsfunktion.
Für schmaleres Leitermaterial ist ein anderer Vergleich sinnvoll. Der ZoneGuard Nylon Einstiegspfahl 100 cm ist für Draht, Seil und Bänder bis 12,5 mm angegeben und hat fünf Ösen für Draht oder Seil. Er ragt 86 cm aus dem Boden. Verwendest du 20 oder 40 mm breite Bänder, wähle statt dieser Nylon Ausführung einen Pfahl mit Ösen für diese Breite.
So liest du die Anzahl der Ösen für deine Planung:

Zähle zuerst, wie viele Linien du an einem Pfahl entlangführen möchtest.
Prüfe dann für jede Linie, ob die zugehörige Öse für Draht, Seil oder deine Bandbreite vorgesehen ist.
Berücksichtige auch die Position der Ösen: Fünf passende Ösen helfen wenig, wenn deine Linien in anderen Höhen verlaufen sollen.

Mehr Ösen bieten dir mehr Auswahl bei der Anordnung der Linien, machen einen Pfahl aber nicht automatisch für jeden Zaun besser geeignet. Wer eine Reihe Seil anbringt, stellt andere Anforderungen an den Kauf als jemand, der mehrere Reihen Band und Draht kombiniert.Wann wählst du einen Trittpfahl und wann einen festen Pfahl?Für eine Anordnung, die du regelmäßig veränderst, bietet sich ein Einstiegspfahl an. Die Kunststoffausführungen mit mehreren Ösen sind praktisch, wenn du die Höhe verschiedener Linien frei wählen möchtest. Verwende bei einer neuen Reihe entlang der geraden Strecke dieselbe Art von Befestigung. So musst du nicht an jedem Pfahl neu überlegen, welche Öse zu welcher Linie gehört. Stimme den Pfahl außerdem auf den verwendeten Draht, das Seil oder Band ab.
Nicht jeder Einstiegspfahl hat eine solche Reihe von Ösen. Der Einstiegspfahl aus Federstahl 105 cm mit Spiralisolator ist eine andere Ausführung. Laut Maßangabe ragt er 88 cm aus dem Boden. Sieh ihn dir an, wenn du gezielt einen Pfahl mit Spiralisolator suchst. Möchtest du verschiedene Linien auf mehreren Befestigungshöhen anbringen, bieten dir die Kunststoff Einstiegspfähle mit den angegebenen Drahtösen und Bandösen mehr klare Vergleichsmöglichkeiten.
Für einen fest geplanten Standort gibt es den ZoneGuard permanenter Kunststoffpfahl 150 cm. Dieser Pfahl hat eine Spitze. In der Produktbeschreibung sind weder integrierte Drahtösen oder Bandösen noch eine Höhe über dem Boden angegeben. Vergleiche ihn deshalb nicht so, als hätte er dieselben Befestigungen oder dieselbe nutzbare Höhe wie ein Einstiegspfahl mit 150 cm. Lege zuerst fest, wo der Pfahl stehen soll, und plane die passenden Befestigungen für dein Leitermaterial separat.
Der Unterschied zwischen diesen Pfahlarten liegt also vor allem darin, wie du die Zaunreihe zusammenstellst. Bei einem Einstiegspfahl wählst du aus den vorhandenen Ösen. Beim permanenten Pfahl planst du die passenden Befestigungen mit ein. Ein langer Einstiegspfahl mit vielen Ösen ist daher nicht automatisch für jeden Standort im Zaun die richtige Lösung. An einer Ecke oder am Ende muss der Aufbau auch zur Zugkraft der Linien passen.
Richtest du einen festen Bereich neben einer verstellbaren Einteilung ein? Dann musst du nicht für die ganze Weide dieselbe Pfahlart wählen. Zeichne den festen Teil und die Abschnitte, die du versetzen möchtest, getrennt ein. So kaufst du Pfähle passend zu ihrer jeweiligen Aufgabe, ohne von einem Zwischenpfahl zu erwarten, dass er auch die Ecke oder den Durchgang löst.Welche Weidepfähle eignen sich für Pferde, Schafe oder Rinder?Beginne auch bei der Tierhaltung mit dem Zaun, den du bauen möchtest, und nicht nur mit der Tierart im Produktnamen. Wie viele Linien verwendest du, in welcher Höhe sollen sie verlaufen und welches Material wird dazwischen gespannt? Ein Pfahl kann für eine bestimmte Tierart genannt werden, obwohl Ösen oder Höhe weniger gut zu deiner Planung passen. Entscheidend ist die gewählte Zaunanlage als Ganzes, nicht ein einzelnes passendes Wort in der Pfahlbezeichnung.
Für eine Einteilung für Schafe oder Rinder kannst du den grünen Kunststoff Einstiegspfahl mit 105 cm und den grünen Steigbügelpfahl mit 115 cm miteinander vergleichen. Beide werden für diese Tiere genannt, erfüllen aber unterschiedliche Anforderungen. Der erste hat mehr Ösen für Bänder bis 20 mm; der zweite ragt 95 statt 87 cm aus dem Boden und hat eine zusätzliche Öse für Draht oder Seil. So wählst du passend zu den Linien, die du anbringen möchtest.
Suchst du Weidepfähle für Pferde und möchtest einen höheren Einstiegspfahl, vergleiche die weiße Kunststoffausführung mit 150 cm mit dem ZoneGuard Steigbügelpfahl 155 cm grün. Beide bieten mehrere Ösen für Bänder bis 40 mm. Der grüne Steigbügelpfahl hat acht Ösen für Draht oder Seil und eine angegebene Höhe von 138 cm über dem Boden; der weiße Pfahl mit 150 cm hat fünf solcher Ösen und ragt 133 cm aus dem Boden. Das sind hilfreiche Unterschiede, ohne dass dadurch einer der beiden zur Standardwahl für jede Pferdeweide wird.
Eine Weide kann im Laufe des Jahres außerdem anders aufgeteilt werden. Notiere für einen versetzbaren Abschnitt, wo die Linien tatsächlich verlaufen sollen. Wenn du dasselbe Band wiederverwendest, bleibt die Bandbreite ein festes Auswahlkriterium, auch wenn sich der Verlauf ändert. Möchtest du von Seil auf breites Band wechseln, prüfe die Ösen erneut. Eine andere Position der Pfähle macht vorhandene Befestigungen nicht breiter.Wie viele Weidezaunpfähle brauchst du?Die Frage „Weidezaunpfähle in welchem Abstand?“ lässt sich nicht für jede Weide gleich beantworten. Der gewählte Abstand muss zu Material, Verlauf und Aufbau deiner Einzäunung passen. Miss deshalb zuerst die geraden Abschnitte aus und zeichne Ecken und Durchgänge separat ein. Sobald du für deinen Aufbau einen Abstand gewählt hast, kannst du die Pfahlpositionen einfach berechnen.Pfahlpositionen bei einem gewählten Beispielabstand von 3 MeternStreckeAbständePfahlpositionenNeue PfähleNeuer gerader Abschnitt von 30 Metern101111, wenn noch keine Pfähle stehenGerader Abschnitt von 30 Metern mit vorhandenen Endpfählen10119 ZwischenpfähleGeschlossenes Quadrat mit Seiten von 12 Metern16 rundherum16, einschließlich 4 EckpfählenVorhandene Pfähle und Eckausführung separat zählenWische horizontal oder verwende die Pfeiltasten, um alle Spalten anzusehen.Rechenbeispiel: Nimm einen geraden Abschnitt von 30 Metern mit einem gewählten Abstand von 3 Metern. Das ergibt zehn Zwischenräume. Eine neue, freistehende Reihe braucht sowohl am Anfang als auch am Ende einen Pfahl: insgesamt also elf Pfahlpositionen. Stehen an beiden Enden bereits geeignete Pfähle, bleiben neun Positionen für neue Zwischenpfähle. Die 3 Meter dienen hier nur zur Veranschaulichung der Berechnung; sie sind kein allgemein gültiger Pfahlabstand.
Bei einer geschlossenen Einzäunung schließt der letzte Zwischenraum wieder an den Anfang an. Daher wird kein zusätzlicher Endpfahl wie bei einer freistehenden Reihe gezählt. Wenn du Seite für Seite rechnest, beachte, dass eine Ecke zu zwei Seiten gehört, aber nur eine Pfahlposition ist. Für ein Quadrat mit Seiten von 12 Metern und demselben gewählten Abstand von 3 Metern kommst du auf sechzehn Positionen rundherum. Davon liegen vier an den Ecken und zwölf dazwischen. Wähle für die Ecken eine geeignete Ausführung; die Zählung zeigt nur, wo Pfähle benötigt werden.
Gehe deine Skizze anschließend in drei Schritten durch:

Prüfe, ob der ausgemessene Verlauf auch an den Kurven und Höhenunterschieden entlangführt, die du eingezeichnet hast.
Markiere vorhandene Pfähle, die du behalten möchtest, damit du sie nicht noch einmal bestellst.
Zeichne einen geplanten Durchgang ein, bevor du die endgültige Anzahl je Pfahlart zählst.

Zähle Einschlagpfähle für gerade Abschnitte und gegebenenfalls Pfähle für Ecken oder Durchgänge separat. Insgesamt sechzehn Positionen bedeuten nicht, dass du sechzehn identische Einschlagpfähle brauchst. Mit dieser Aufteilung ist deine Bestellung besser auf den Bedarf abgestimmt als mit einer einzigen gerundeten Anzahl für die gesamte Einzäunung.Was brauchst du außer Weidezaunpfählen?Pfähle geben vor, wo deine Linien verlaufen, sind aber nicht dasselbe wie die Linien selbst. Berechne die Länge von Draht, Seil oder Band je Reihe entlang des Verlaufs. Möchtest du zum Beispiel zwei Reihen über eine Strecke von 40 Metern anlegen, benötigst du insgesamt 80 Meter Leiter, noch ohne zusätzliche Länge für Anschlüsse oder die Verarbeitung der Enden. Wenn du zwei verschiedene Bandbreiten verwendest, führe die benötigte Länge je Breite separat auf. So werden aus insgesamt 80 Metern nicht versehentlich 80 Meter des falschen Bands.
Sieh dir anschließend die Stellen an, an denen eine gerade Reihe ihre Richtung ändert. An Ecken wirken stärkere Zugkräfte auf die Befestigungen. Die Wahl eines geeigneten Eckaufbaus ist daher unabhängig von der Anzahl der Ösen an deinen Zwischenpfählen. Für einen festen Pfahl ohne angegebene integrierte Ösen kannst du bei Elektrozaunisolatoren nach Befestigungen suchen, die zu deinem Pfahl und deinem Draht, Seil oder Band passen. Ein Isolator hält den Leiter an seiner Position; er ersetzt nicht das Leitermaterial.
Musst du auf die Weide hinein- und hinausgehen können? Zeichne die Öffnung an der Stelle ein, an der du sie tatsächlich nutzt. Bei Torgriffe und Durchgänge kannst du anschließend einen passenden Durchgang zusammenstellen. Berücksichtige die Pfähle an beiden Seiten der Öffnung, aber rechne einen offenen Durchgang nicht als ununterbrochenen geraden Abschnitt. So verhinderst du, dass die Längenberechnung zwar für den Umfang stimmt, nicht aber für den tatsächlichen Verlauf der Linien.
Führe auf deiner Einkaufsliste vier Mengen getrennt auf:

Pfähle je Ausführung und Position im Verlauf;
Länge von Draht, Seil oder Band je Art und Breite;
Befestigungen für die Stellen, an denen sie benötigt werden;
Teile für jeden geplanten Durchgang.

Bei einem Elektrozaun gehören auch die Stromversorgung und die Erdung zum vollständigen System. Was dafür benötigt wird, hängt vom jeweiligen Aufbau ab. Plane die Auswahl der Pfähle also zusammen mit dem Rest der Einzäunung, ohne davon auszugehen, dass eine Pfahlreihe allein bereits eine funktionierende Einzäunung ergibt.Eine bestehende Reihe ergänzen und die Pfähle weiterverwendenWenn du nur einige wenige Pfähle ersetzt, musst du nicht die gesamte Einzäunung neu planen. Gehe zuerst die bestehende Reihe ab. Notiere, wo die Linien verlaufen, wie viele davon durch jeden Pfahl geführt werden und welches Material du weiterverwenden möchtest. Ein neuer Pfahl mit ungefähr derselben Länge kann anders angeordnete Ösen haben. Vergleiche deshalb die nutzbare Höhe und die Befestigungen, bevor du mehrere Stücke derselben Ausführung kaufst.
Prüfe auch den Abschnitt zwischen den Pfählen. Hängt eine Linie durch, ist das Band beschädigt oder sitzt eine Befestigung nicht mehr richtig, lässt sich das nicht allein durch einen neuen Zwischenpfahl beheben. Prüfe beim Austausch auch gleich, ob der vorhandene Leiter zu den neuen Ösen passt. Das ist besonders nützlich, wenn die Reihe im Laufe der Zeit mit verschiedenen Pfahlarten ergänzt wurde.
Bei einem versetzbaren Abschnitt kannst du die Arbeit übersichtlich halten: Lege zuerst den Verlauf fest, verteile dann die Pfähle auf die vorgesehenen Positionen und prüfe anschließend, ob jede Linie durch passende Ösen verläuft. Nach dem Versetzen und nach starkem Wind empfiehlt sich eine zusätzliche Kontrolle der Einzäunung. Gehe die Reihe ab und achte auf schiefe Pfähle, gelockerte Linien und Kontakt mit Bewuchs.
Mit einem Weidezaunprüfer kannst du bei einem Elektrozaun prüfen, ob die Linie unter Spannung steht. Eine ordentlich aussehende Reihe verrät dir das nicht. Mache diese Kontrolle zu einem Teil der Nutzung, besonders wenn du die Einteilung regelmäßig änderst. So erkennst du ein Problem an der Linie, statt dich nur auf das Aussehen der Pfähle zu verlassen.
Wenn du jetzt Pfähle für eine neue Weide kaufst, bewahre deine Skizze mit den Mengen je Pfahlart auf. Bei einer späteren Erweiterung siehst du dann schneller, welche Höhe und welche Befestigungen du bereits verwendest. Das ist hilfreicher, als dir nur die Gesamtzahl der Pfähle zu merken: Gerade der Unterschied zwischen einem Zwischenpfahl, einer Ecke und einem Durchgang entscheidet darüber, was du bei einer späteren Bestellung brauchst.Häufig gestellte FragenIst ein Weidezaunpfahl mit 155 cm auch 155 cm über dem Boden hoch?Nein. Der weiße Steigbügelpfahl mit 155 cm hat eine angegebene Höhe von 137 cm über dem Boden; die grüne Ausführung kommt auf 138 cm. Achte bei der Höhe einer Linie auch auf die Position der Öse.Kann ich 40 mm breites Band am Nylon Einschlagpfahl befestigen?Dieser Pfahl ist für Band bis 12,5 mm angegeben. Wähle für 40 mm breites Band eine Ausführung mit Ösen für diese Breite, zum Beispiel die genannten Kunststoff Einschlagpfähle.Wie viele zusätzliche Pfähle zähle ich für eine geschlossene Einzäunung?Zähle keinen zusätzlichen Endpfahl wie bei einer freistehenden geraden Reihe: Anfang und Ende treffen aufeinander. Zähle Eckpositionen nur einmal und plane einen vorgesehenen Durchgang separat.Benötige ich für den permanenten Kunststoffpfahl separate Befestigungen?Für diesen Pfahl sind keine integrierten Ösen angegeben. Plane passende Befestigungen für deinen Pfahl und Leiter separat ein.